Mike Weiland führt SPD-Liste zur Kreistagswahl an

Pressemitteilung

Erfahrene und junge Köpfe bilden Liste, die auf Zukunft setzt

ALLENDORF. Der 41-jährige Kreisvorsitzende Mike Weiland (Kamp-Bornhofen) führt die SPD in die Kreistagswahl. Er kann dabei auf seine große politische Erfahrung bauen, in der er sich seit 1998 bis heute aktiv unter anderem auf Gemeindeebene als Erster Beigeordneter, als Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat Loreley sowie im Kreistag und der Kreis-SPD in verschiedenen Funktionen verantwortlich zeichnet. Ihm folgen zahlreiche, ebenso kompetente und bekannte Persönlichkeiten aus dem gesamten Kreisgebiet: Gisela Bertram (Nievern, Erste Kreisbeigeordnete), SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Carsten Göller (Eschbach), Gabi Laschet-Einig (Vorsitzende SPD Lahnstein), Michael Schnatz (Diez, Bürgermeister), Evelin Stotz (Bürgermeisterkandidatin Aar-Einrich), der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff (Allendorf) sowie Uwe Bruchhäuser (Bad Ems, Bürgermeister). Auch Günter Kern (Weisel, Staatssekretär) und Karl Peter Bruch (Nastätten, ehemaliger stv. Ministerpräsident) sind auf der Kreistagsliste vertreten.

Hinzu kommen mit Annette Wick (Diez), Frank Ackermann (Bad Ems) und Marco Ludwig (Nastätten) erfahrene Stadtbürgermeisterkandidaten aus dem Kreis. „Die Liste ist ein Abbild aus langjähriger kommunal- und teilweise landespolitischer Kompetenz und neuen, unverbrauchten Gesichtern, mit denen wir auf die Zukunft bauen“, freut sich Mike Weiland nach der harmonischen Kreisvertreterversammlung in Allendorf über den Auftrag. „Die SPD ist seit vielen Jahren die starke und verlässliche politische Kraft im Rhein-Lahn-Kreis. Das soll so bleiben und daher wollen wir gemeinsam mit den Menschen mit Herz und Hand die Dinge für einen modernen Kreis weiter angehen“, so Mike Weiland.

Unter der Versammlungsleitung des heimischen SPD-Landesvorsitzenden Roger Lewentz, der die Kreistagsliste ebenfalls aufgrund ihrer regionalen Ausgewogenheit, ihrer Quotierung und der Mischung aus Jung und Alt mit viel Lob bedachte, wurden neben gestandenen Kreistagsmitgliedern zehn junge Menschen im Juso-Alter unter die ersten 31 von 42 Listenplätzen gewählt, gleich sechs davon befinden sich auf den ersten 14 Plätzen, was einerseits ein Novum für die SPD im Kreis ist, andererseits aber auch die intensive Nachwuchsförderung des Kreisvorsitzenden Mike Weiland unterstreicht. „Wir setzen die allseits parteiintern geforderte Verjüngung der SPD konsequent um und hoffen, dass uns der Wähler im Ansinnen, den Altersschnitt der kommunalen Parlamente zu senken, tatkräftig unterstützt“, so Mike Weiland.

Carsten Göller trägt mit 34 Jahren Verantwortung als Fraktionsvorsitzender. Mit den beiden jungen Vorsitzenden der Gemeindeverbände Loreley und Nastätten Theresa Lambrich (Platz 8) und Pauline Sauerwein (Platz 12) kandidieren zwei ehemalige Repräsentantinnen der Region – ehemalige Loreley und ehemalige Bienenkönigin in Nastätten – für den Kreistag. Auf den Plätzen 11, 13 und 14 treten mit Pressereferent Khalid Rasul (Lahnstein), Moritz Schön (Schiesheim) und Eileen Legran (Fachbach) drei SPD-Kreisvorstandsmitglieder an. Der junge Vorsitzende der SPD in der Verbandsgemeinde Diez, Dennis Lenau (Balduinstein, Platz 25), die Juso-Kreisvorsitzende Rebecca Dewald (Holzhausen, Platz 26), Sina Nink (Schönborn, Platz 30) sowie Hendryk Kunz (Altendiez, Platz 31) komplettieren die jungen Köpfe mit frischen Ideen der SPD.

„Wir sind die politischen Kümmerer für die Menschen im Rhein-Lahn-Kreis und zudem Triebfeder in der Kreistagsarbeit“, betont Mike Weiland. Die SPD spreche dabei die Sprache der Menschen und helfe ihnen – auch in Alltagssorgen. Dass der Rhein-Lahn-Kreis laut unabhängiger Prognos-Studie im Jahr 2018 im Bundesvergleich mit Platz 95 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in den Bereichen „Arbeit und Wohnen“, „Sicherheit und Gesundheit“ sowie „Freizeit und Natur“ so gut abschneiden konnte und dass die Arbeitslosenquote im Bereich der Agentur für Arbeit Montabaur, zuständig für Rhein-Lahn, in 2018 im Schnitt bei niedrigen 3,0 % lag, sieht der SPD-Kreisvorsitzende auch als Verdienst einer jahrelangen guten kommunalpolitischen Arbeit und diese sei zweifelsohne mit dem ehemaligen Landrat Günter Kern sowie heute ganz klar mit Frank Puchtler und einer SPD-Mehrheitsfraktion im Kreistag verbunden. „Genau daran müssen wir anknüpfen und so soll es auch bleiben“, betont Mike Weiland.

Die Menschen fühlen sich nach den Ergebnissen der SPD-Bürgerbefragung im Spätsommer 2018 im Kreis sehr sicher. Die Lebensqualität sei sehr zufriedenstellend, so die Menschen. Diesen Status Quo, auf den man weiter aufbauen kann, lasse man sich auch nicht von anderen kaputtreden. Daher gelte der Polizei, sämtlichen Einsatz- und Hilfsorganisationen, die großenteils ehrenamtlich ihren Dienst verrichten, ein großes Dankeschön und auch künftig die Unterstützung der SPD. Mit der gemeinsamen Kreisfeuerwehrwerkstatt entlaste man Ehrenamtliche gerade in diesem Bereich. Großenteils sei es auch gerade den Ehrenamtlichen zu verdanken, dass die Integration von Menschen, die aus anderen Ländern geflüchtet und in den Kreis gekommen seien, so reibungs- und vor allem geräuschlos funktioniert habe. Ein Lotse für das Ehrenamt, der Ansprechpartner für die Belange der Vereine und Freiwilligen in der Kreisverwaltung ist, soll nach Idee der SPD in Zukunft weitere Unterstützung und Hilfe bringen. Die Menschen seien mit den Kernaufgaben der Kreisverwaltung, unter anderem mit dem Bürgerservice, der Abfallentsorgung, den Bildungsangeboten zufrieden. Dennoch gibt sich die SPD selbst hiermit noch lange nicht zufrieden. „Gut ist uns nicht gut genug“, erklärt Carsten Göller. Wir müssen den Mobilfunk- und Breitbandausbau bis zum Gigabit-Rhein-Lahn-Kreis weiter voranbringen, damit alle Gewerbebetriebe, Unternehmen, Schulen und auch private Haushalte an Glasfaser angeschlossen werden. Es wurde schon viel Gutes geschaffen und das trotz massiven Schuldenabbaus im Kreishaushalt und paralleler umfangreicher Investitionen in die Zukunft. Herausforderungen gibt es in Zukunft bei der Verbesserung des ÖPNV, im Straßenbau, der Förderung der E-Mobilität, dem Ausbau von Kindertagesstätten, der modernen Ausstattung der Schulen, der Daseinsvorsorge, der Einkaufsmöglichkeiten und Orte der Begegnung gerade in kleinen Gemeinden des ländlichen Bereichs. „Wir wollen jeden Tag aufs Neue für gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen unserem ländlichen Raum und den angrenzenden Städten anpacken“, so Mike Weiland, denn den Menschen seien die hausärztliche Versorgung, die Gesundheits- und Klinikstandorte sowie die Pflegeangebote im Kreis äußerst wichtig. Unternehmen im Kreis müssten durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder die auf Vorschlag der SPD eingeführte Lotsin bei der Abwicklung von behördlichen Verfahren noch mehr Unterstützung erfahren. Mit Blick auf die UNESCO-Welterbe Limes und Mittelrheintal und vor allem die BUGA 2029 muss nach Ansicht der SPD der Tourismus, der Rad- und Wanderwegebau entlang von Rhein- und Lahn weiter mit Hochdruck vorangebracht werden.

Nicht von heute auf morgen umsetzbar, aber mit umso mehr Einsatz wird die SPD auch weiterhin gegen den Bahnlärm und für eine Alternativgütertrasse zum Mittelrheintal kämpfen, sich für den Erhalt der Bundeswasserstraße Lahn, die Reaktivierung der Aartalbahn, den Bau von Ortsumgehungen und selbstverständlich für den Bau der Mittelrheinbrücke stark machen. „Für uns als heimat- und menschenverbundene Partei stellt sich bei diesen Projekten nicht die Frage des ‚Ob‘ sondern des ‚Wann‘ und hier gilt nur eines: baldmöglichst!“, so Weiland abschließend.

 

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